Post SV Solingen

Judo

Post SV Judokas besuchten internationales Turnier in Wien

Reisebericht vom 23. – 24.Mai 2009

An dem internationalen Turnier in Wien nahmen 14 Staaten teil und zwar: AUT, GER, SUI, ITA, FRAU, POL, CZE, SVK, HUN, SLO, CRO, ROM, BUL, RUS. Wir hatten eine schnelle Anreise, trotz geplatztem Reifen kurz vor Wien. Den Rest der Strecke mussten wir mit dem Notrad fahren. Es war Glück im Unglück, dass es direkt neben unserer Unterkunft einen Reifenhändler gab. Das ganze Wochenende hatten wir sommerliches oder auch italienisches Wetter. Nach der Ankunft besorgten wir uns als erstes
U-Bahntickets und besuchten den Prater. Bevor es zurück zur Herberge ging, machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Stephansdom mitten im Zentrum von Wien. An diesem Abend waren wir alle schon um 22.00 Uhr erschöpft im Bett. Am nächsten Morgen, nach Erledigung des Reifenproblems, wanderten wir über den Naschmarkt und direkt danach zum Naturhistorischen Museum. Nachmittags besuchten wir den großen Schlosspark von Schönbrunn und haben uns diese gepflegte Außenanlage angeschaut.

Auch an diesem Abend sind wir früh um 22 Uhr ins Bett gegangen, um fit zu sein für das Turnier am nächsten Morgen. Da die Kämpfer am Freitagabend gewogen wurden, konnten sie die erste Nervosität schon ablegen. Jan Nolpa war der erste Kämpfer unseres Teams an diesem Tage. Er hatte leider das Pech gegen den späteren Erstplatzierten kämpfen zu müssen und verlor mit starker Gegenwehr seinen ersten Kampf. Sein zweiter Gegner war leider, wie sich später herausstellte, auch einer der Favoriten, welcher später den dritten Platz belegte. Deshalb verlor Jan auch diesen Kampf und somit war das Turnier für ihn beendet. Am frühen Abend durfte auch unser zweiter Judoka Daniel Piepersberg kämpfen. Sein Einsatz wurde belohnt denn er gewann diesen ersten Kampf mit einem Ippon durch eine Würgetechnik. Seinen zweiten Kampf verlor er gegen einen Gegner , der später den ersten Platz belegte. In seinem dritten Kampf wurde er durch eine kurze Unachtsamkeit böse überrascht. Dadurch war Daniel vom weiteren Turnier ausgeschieden.

Am Abend wurde viel über das Turnier und die guten Kämpfer aus dem Ostblock diskutiert, bevor wir wieder früh zu Bett gingen, denn am nächsten Morgen stand noch der Wettkampf für unseren jüngsten Kämpfer Alex Romanowsky auf dem Plan. Mit gepackten Koffern sind wir wieder zur Sporthalle gefahren um Alex anzufeuern. Er hatte es besonders schwer, da er nach internationalen Regeln kämpfen musste, bei denen viele Judotechniken erlaubt sind, die in Deutschland verboten sind. Auf einige dieser Techniken konnten wir ihn natürlich nicht vorbereiten, da er diese in Deutschland nicht einsetzen darf. Mit einer Fußtechnik gewann er frühzeitig seinen ersten Kampf durch Ippon. Seine beiden nächsten Kämpfe verlor er durch eine dieser international erlaubten Technik auf die er nicht vorbereitet war. Der dritte Kampf war aber schon der Kampf um die Bronzemedallie und Alex erreichte in diesem Turnier trotz schlechteren Bedingungen für ihn immerhin den fünften Platz.

In diesem gut organisierten internationalen Turnier gab es keine nennenswerte Verletzungen, da alle Beteiligten gut trainierte Wettkämpfer waren. Auch die Kampfrichter haben durchweg gute Leistungen gezeigt und es gab keine Verständigungsprobleme obwohl sie alle aus verschiedenen Nationen kamen.

Unsere Post SV Judokas sind hochmotiviert ihre Leistungen zu steigern, um im nächsten Jahr wieder an diesem Turnier teilzunehmen und besser abzuschneiden. Der Wunsch nach härterem und disziplinierterem Training ist gewachsen.


Platzierungen:
5. Platz Alex Romanowsky U13 –60kg
5. Platz Jan Nolpa U17 –90kg
7. Platz Daniel Piepersberg U20 –90kg

Abteilungsleiter Judo
Udo Romanowsky